Sachsen · Gültig ab 01.07.2024
Mietobergrenze Jobcenter Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Für eine Person erkennt das Jobcenter Sächsische Schweiz-Osterzgebirge eine Bruttokaltmiete von 332,86 € bis 378,95 € als angemessen an, für zwei Personen 418,21 € bis 446,66 €, je nach Wohnort.
Liegt Ihre Miete im Rahmen?
- Richtwert
- –
- 1,5-fach (Karenzzeit)
- –
Bruttokaltmiete = Grundmiete + kalte Nebenkosten; Heizkosten kommen gesondert hinzu. Maßgeblich ist, was das Jobcenter in Ihrem Bescheid ansetzt.
Angemessene Bruttokaltmiete nach Haushaltsgröße
Richtwerte pro Monat. Quelle: Richtwerte für angemessene Kosten der Unterkunft und Heizung (Angemessenheitsrichtwerte Brutto-Kaltmiete ab 01.07.2024), Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, auf Grundlage der VwV Wohnflächenhöchstgrenzen sowie Unterkunfts- und Heizungskosten vom 13.05.2024.
| Gebiet | 1 Person | 2 Personen | 3 Personen | 4 Personen | 5 Personen | jede weitere |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bannewitz; Stadt Freital; Stadt WilsdruffBannewitz, Stadt Freital, Stadt Wilsdruff | 364,15 € | 446,66 € | 552,99 € | 630,75 € | 774,78 € | + 81,56 € |
| Kreischa; Stadt Rabenau; Stadt Dippoldiswalde; VG Dohna-Müglitztal; VG Klingenberg; VG TharandtKreischa, Stadt Rabenau, Stadt Dippoldiswalde, VG Dohna-Müglitztal, VG Klingenberg, VG Tharandt | 356,19 € | 446,66 € | 526,32 € | 630,75 € | 772,53 € | + 81,32 € |
| Stadt Glashütte; VG Altenberg; VG Bad Gottleuba-Berggießhübel; VG KönigsteinStadt Glashütte, VG Altenberg, VG Bad Gottleuba-Berggießhübel, VG Königstein | 349,74 € | 432,43 € | 526,32 € | 601,53 € | 650,90 € | + 68,52 € |
| Stadt Heidenau; VG PirnaStadt Heidenau, VG Pirna | 378,95 € | 446,66 € | 555,66 € | 628,74 € | 709,46 € | + 74,68 € |
| Dürrröhrsdorf-Dittersbach; Stadt Stolpen; VG Lohmen/Stadt Wehlen; Stadt HohnsteinDürrröhrsdorf-Dittersbach, Stadt Stolpen, VG Lohmen/Stadt Wehlen, Stadt Hohnstein | 358,46 € | 433,86 € | 511,20 € | 599,52 € | 676,80 € | + 71,24 € |
| Stadt Neustadt in Sachsen; Stadt Sebnitz; VG Bad SchandauStadt Neustadt in Sachsen, Stadt Sebnitz, VG Bad Schandau | 332,86 € | 418,21 € | 514,76 € | 569,29 € | 663,29 € | + 69,82 € |
Obergrenze in der Karenzzeit: das Eineinhalbfache
Im ersten Jahr des Leistungsbezugs werden die tatsächlichen Aufwendungen für die Unterkunft anerkannt, aber nicht, soweit sie mehr als eineinhalbmal so hoch sind wie die als angemessen geltenden (§ 22 Abs. 1 Satz 2, 3 und 6 SGB II). Rechnerisch aus den Richtwerten oben:
| Gebiet | 1 Person | 2 Personen | 3 Personen | 4 Personen | 5 Personen |
|---|---|---|---|---|---|
| Bannewitz; Stadt Freital; Stadt Wilsdruff | 546,23 € | 669,99 € | 829,49 € | 946,13 € | 1.162,17 € |
| Kreischa; Stadt Rabenau; Stadt Dippoldiswalde; VG Dohna-Müglitztal; VG Klingenberg; VG Tharandt | 534,29 € | 669,99 € | 789,48 € | 946,13 € | 1.158,80 € |
| Stadt Glashütte; VG Altenberg; VG Bad Gottleuba-Berggießhübel; VG Königstein | 524,61 € | 648,65 € | 789,48 € | 902,30 € | 976,35 € |
| Stadt Heidenau; VG Pirna | 568,43 € | 669,99 € | 833,49 € | 943,11 € | 1.064,19 € |
| Dürrröhrsdorf-Dittersbach; Stadt Stolpen; VG Lohmen/Stadt Wehlen; Stadt Hohnstein | 537,69 € | 650,79 € | 766,80 € | 899,28 € | 1.015,20 € |
| Stadt Neustadt in Sachsen; Stadt Sebnitz; VG Bad Schandau | 499,29 € | 627,32 € | 772,14 € | 853,94 € | 994,94 € |
Quelle: Richtwerte für angemessene Kosten der Unterkunft und Heizung (Angemessenheitsrichtwerte Brutto-Kaltmiete ab 01.07.2024), Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, auf Grundlage der VwV Wohnflächenhöchstgrenzen sowie Unterkunfts- und Heizungskosten vom 13.05.2024, gültig ab 01.07.2024. Geprüft am 06.10.2026. Kontakt und Standorte: Jobcenter Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
So lesen Sie die Werte
- Bruttokaltmiete = Grundmiete + kalte Nebenkosten; Heizkosten kommen gesondert hinzu.
- Angemessene Wohnfläche laut Quelle: 1 Person 48 m², 2 Personen 60 m², 3 Personen 75 m², 4 Personen 85 m², 5 Personen 95 m², jede weitere Person 10 m².
- Heizkosten werden zusätzlich nach dem Bundesheizspiegel auf Angemessenheit geprüft (Tabelle nach Energieträger und Gebäudefläche im Richtwerteblatt).
- Die neueste amtlich veröffentlichte Tabelle gilt seit 01.07.2024. Die Tabelle ist nach Städten, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (VG) gegliedert; Gemeinden mit identischen Werten sind zu einem Gebiet zusammengefasst. Die Wohnflächenhöchstgrenzen sind als Spannen angegeben (z. B. 1 Person bis 48 m²). Abweichungen im Einzelfall sind möglich.
- Die Angemessenheit wird für den Bewilligungszeitraum geprüft; feste Beträge stehen nicht im Gesetz, sondern in den Regelungen des kommunalen Trägers (§ 22 Abs. 1a Satz 1 SGB II).
Wenn die Miete höher ist
- Der kommunale Träger teilt Ihnen mit, dass die Aufwendungen den angemessenen Umfang übersteigen, und nennt Dauer und Voraussetzungen der weiteren Anerkennung (§ 22 Abs. 1a Satz 2 SGB II).
- Unangemessene Aufwendungen werden so lange anerkannt, wie eine Senkung nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, in der Regel längstens sechs Monate (§ 22 Abs. 1 Satz 9 SGB II).
- Über dem Eineinhalbfachen können höhere Aufwendungen im Einzelfall anerkannt werden, wenn sie unabweisbar sind oder in Bedarfsgemeinschaften mit Kindern anfallen (§ 22 Abs. 1 Satz 7 SGB II).
Ratgeber: Miete und Heizung vom Jobcenter · Umzug und Zusicherung
Häufige Fragen
Wie hoch darf die Miete beim Jobcenter Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sein?
Als angemessen gilt für eine Person eine Bruttokaltmiete von 332,86 € bis 378,95 €, für zwei Personen 418,21 € bis 446,66 €, je nach Wohnort (gültig ab 01.07.2024). Quelle: Richtwerte für angemessene Kosten der Unterkunft und Heizung (Angemessenheitsrichtwerte Brutto-Kaltmiete ab 01.07.2024), Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, auf Grundlage der VwV Wohnflächenhöchstgrenzen sowie Unterkunfts- und Heizungskosten vom 13.05.2024.
Was gilt im ersten Jahr des Leistungsbezugs?
Für die Unterkunft gilt eine Karenzzeit von einem Jahr, in der die tatsächlichen Aufwendungen anerkannt werden (§ 22 Abs. 1 Satz 2 und 3 SGB II). Auch dann werden Aufwendungen nicht anerkannt, soweit sie mehr als eineinhalbmal so hoch sind wie die als angemessen geltenden (§ 22 Abs. 1 Satz 6 SGB II).
Was passiert, wenn meine Miete über dem Richtwert liegt?
Der kommunale Träger teilt Ihnen das mit. Unangemessene Aufwendungen werden so lange anerkannt, wie eine Senkung nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, in der Regel längstens sechs Monate (§ 22 Abs. 1 Satz 9, Abs. 1a Satz 2 SGB II).
Sind Heizkosten im Richtwert enthalten?
Heizkosten werden zusätzlich nach dem Bundesheizspiegel auf Angemessenheit geprüft (Tabelle nach Energieträger und Gebäudefläche im Richtwerteblatt).